Februar 2016

Besser spät als nie, kommt hier mein Monatsrückblick für den Februar 2016.

Ich habe geschrieben, richtig viel und vor allem richtig gut (in meinen begeisterten Augen), aber nicht ganz so viel wie im Januar und das lag nicht an den zwei Tagen, die der Jahresanfangsmonat mehr hat 🙂
Meine Geschichte entwickelt sich immer noch sehr gut und das obwohl sie mittlerweile sehr viel länger geworden ist als ursprünglich mal geplant. Aber mein Bösewicht hat mehr Sprechzeit bekommen, ein Nebendarsteller, der der Hauptdarsteller aus dem nächsten Teil werden wird, konnte sich auch schon mal ein wenig in den Vordergrund schieben und meine Heldin, die ja im Januar keine Chance mehr gehabt hätte den „Nicht-Mary-Sue“-Award zu gewinnen, würde immer noch verlieren, hat dafür aber soviel Charakter bekommen, dass ich verstehen kann, warum mein Held sich in sie verliebt. Kurz und gut: Ich bin sehr zufrieden mit mir 🙂 🙂 🙂

Dafür habe ich allerdings nur ganz wenig gezeichnet. Es gab eine Diva-Challenge, in der es darum ging ein altes Bild, das man gezeichnet hat, mit den heutigen Kenntnissen neu zu zeichnen und dann für sich selbst zu vergleichen, wie sehr man sich entwickelt hat. Das habe ich ausprobiert, aber ich bin nie fertig geworden und jetzt liegt das unfertige Bild auf meiner Klavierbank rum und stört, aber immer wenn ich es anfangen will, lockt mich meine zu schreibende Geschichte, der Haushalt oder eine spannende TV-Serie. Es ist schon ein Kreuz mit den Hobbies, oder?

Lesetechnisch war es auch ein eigenartiger Monat. Nachdem ich die neue Serie von Nalini Singh schon ewig als ebook auf meinem Rechner liegen hatte, habe ich sie jetzt angefangen zu lesen und ich war begeistert. Die Bücher sind nicht so gut wie ihre Psy-Changeling Sachen, aber auf jeden Fall erträglicher als dieser Engelskram. Ich weiß, dass ich noch ein Buch angefangen habe, auch ein ebook, aber damit bin ich noch beschäftigt und da mir der Titel auch gerade nicht einfällt, gibt es zu dem Buch nicht wirklich viel bemerkenswertes zu berichten. Ich freu mich auf den Monat März, da dann endlich der nächste Teil der Meg Corbyn Reihe von Anne Bishop erscheint (Falls jemand „Written in Red“ noch nicht kennt, Englisch lesen kein Problem ist und man auf der Suche nach einem richtig guten Buch ist, kann ich das nur empfehlen! Es ist der erste Teil einer unglaublich guten Serie)

Bei den Fernsehserien habe ich auch nichts aufregendes zu berichten. Ich glaube, der Monat Februar ist einfach zu kurz für Highlights 😉
Es gibt jedenfalls nichts, was mich derzeit wirklich vom Hocker haut. Ich habe einige Serien auf meinem to watch-Plan, aber auf keine könnte ich nicht verzichten. Dafür freu ich mich ebenfalls auf den März, weil da endlich Superman vs. Batman im Kino erscheint (und weil ich Ende März endlich, endlich, endlich Urlaub habe!)

Der Monat Februar war aber zum Glück kurz, denn neben den ganzen nicht spannenden, nicht erwähnenswerten Sachen hat er mir noch etwas anderes gebracht: Ein schlechte Nachricht in finanzieller Hinsicht, die mir so dermaßen die Beine weggerissen hat, das ich schlagartig von einem Tag auf den nächsten in eine Depri-Phase gerutscht bin. Ich weiß, viele werden jetzt sagen, so schnell geht das nicht, aber leider ist das nicht richtig. Wenn man, wie ich, schon Depressionen gehabt hat, ist man grundsätzlich anfälliger dafür und wenn dann noch mehrere Dinge gleichzeitig passieren, die auf einen eigentlich schon überlasteten Organismus treffen, dann kann das sehr, sehr schnell gehen und sehr schlecht enden.
Fakt ist, dass es mir die letzten zwei Wochen nicht gut ging und manchmal kommen einfach zu viele Dinge gleichzeitig zusammen. Ich hatte Geburtstag und eigentlich hat jeder, bis auf meinen Mann und meinen Sohn und eine Arbeitskollegin, die ich eigentlich nicht mag, diesen Tag vergessen. Selbst meine beste Freundin hat mir bisher noch nicht gratuliert und das obwohl ich weiß, dass der Tag jedes Jahr groß und rot in ihrem Kalender steht (sie vergisst sowas grundsätzlich und hat darum so einen Ewigkeitskalender). Mein Geburtstag ist mir in der Regel auch komplett egal, aber dieses Jahr, mit der Depression und dem ganzen Drumrum, schafft es mich, dass ich so von allen vergessen werde. Nicht mal das dämlich Facebook hat die Leute daran erinnert und das obwohl ich ständig und immer solche Erinnerungen bekomme!
Das knabbert also ein wenig mehr als nur etwas am Selbstwertgefühl und ich hasse sowas 😦

Aber zurück zu anderen Dingen.

Meine Vorhaben für den März:

  • Die Geschichte, die eigentlich nur max. 120k Wörter haben sollte und die inzwischen bei 150k Wörtern liegt, endlich beenden. Gefühlt befinde ich mich im letzten Fünftel, es sollte also machbar sein. Auch wenn ich nicht jeden Tag schreibe.
  • Zeichnen.
  • Yoga.
  • Endlich wieder mit dem Laufen anfangen (sobald es mal nicht so kalt ist, dass mir der Atem gefriert oder sobald es nicht mehr so regnet, dass ich das Gefühl habe, mehr zu schwimmen als zu laufen)
  • Zufrieden sein. Dazu muss ich wohl nichts mehr sagen 😉

Nächste Woche kommt übrigens, wenn keine größeren Katastrophen über mich hereinbrechen, der nächste Teil aus meiner Berichtsreihe zum Thema „Wie ein Roman entsteht“.

Ich wünsche Euch bis dahin eine schöne Woche!

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Eine Antwort zu “Februar 2016

  1. Storymäßig läuft es ja super, ich drück dir die Daumen, dass du im März fertig wirst.
    Was das andere angeht: Nimm dir Zeit, erwarte keine Wunder von dir selbst und hol dir Hilfe von Freunden und Familie. Und wenn dir die Gefühle was vorgaukeln, was rational betrachtet nicht stimmt (und das kann eine Depression wirklich gut), dann ignoriere diese Gefühle, bis sie wieder echt sind und nicht das Ergebnis einer durcheinandergebrachten Hirnchemie. Bei mir hilft das zumindest, wenn ich mir das einrede 🙂

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