Wie ich einen Schmetterling fangen wollte und stattdessen einen Dinosaurier ritt

Nein, keine Angst, ich fange jetzt keine Rezension für einen urkomischen schwedischen Roman an (auch wenn der Titel dieses Eintrags das vielleicht vermuten lässt). Ich beginne mit meiner Beitragsreihe zum Thema: Wie ein Roman entsteht.
Da mein Roman Teil einer ganzen Serie ist, könnte das Thema auch lauten: Wie ich ein Monstrum schuf.
Oder so ähnlich…

Zuerst einmal komme ich zum wichtigsten Teil: Den anvisierten Keksen

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Ja, ok. Ich geb’s zu. Sie sind nicht mehr ganz frisch (von Weihnachten), aber sie waren sehr lecker und es hat niemand was davon gesagt, dass Ihr die Kekse auch essen dürft. Oder???

So, und jetzt zu der Entstehungsgeschichte.
Wie jeder weiß, der sich schon mal in der Bibel verirrt hat, fängt die Entstehungsgeschichte nie beim eigentlichen Werk an, sondern schon viel früher. So war das auch bei mir.
Ich begann meine schriftstellerische Tätigkeit 😉 als Fünfjährige. Ich lieh mir Comics von meinem älteren Cousin aus, Mickey Mouse, und zerschnitt sie mit Begeisterung, um neue, in meinen Augen „bessere“ Geschichten zu erzählen. Ich muss nicht erwähnen, dass diese ersten Versuche einen Höllenärger mit sich brachten und dazu führten, das mir für lange Zeit niemand mehr was leihen wollte, oder?
Aus diesem Grund musste ich also schnell schreiben lernen. Ich erinnere mich an eine Aussage meiner Lehrerin aus der 1. oder 2. Klasse, dass ich es so eilig hatte mit dem Schreiben lernen, dass ich keine Zeit für Grammatik und Rechtschreibung hatte. Mir ging es um die Buchstaben, die möglichst zusammenhängend ein Wort, einen Satz, eine Geschichte ergeben sollten. Das diese Geschichten nur mit Rechtschreibung und Grammatik auch für andere lesbar sein würden, begriff ich leider erst sehr viel später (eigentlich arbeite ich noch an dieser Erkenntnis…).
Ich schrieb also wie eine Wahnsinnige. Immer und zu jeder Zeit, und jeder, der mich nicht beim Schreiben erwischte, sah mich lesen und irgendwann hatte ich dann auch meinen eigenen Fernseher und plötzlich kam ein drittes, süchtigmachendes Medium hinzu. Aber wer jetzt denkt, dass ich durch den Fernseher weniger geschrieben habe, irrt sich. Es wurde fast noch mehr, denn ich entdeckte etwas, von dem ich Jahre später erst erfuhr, dass es sogar ein eigenes Genre war: die Fanfiction.
Damals wußte ich das noch nicht. Ich sah nur etwas im Fernsehen, verliebte mich in die Gestalten und schrieb ihnen eigene Geschichten, quasi so wie damals als ich das Mickey Mouse Comic umgestaltete. (Ihr freut Euch jetzt sicherlich, dass diese ganze uralte Geschichte tatsächlich noch einen Sinn hat, oder?)
Dank des Fernsehers kristallisierte sich bei mir noch etwas heraus: Ich sah gerne fern (mach ich noch heute 🙂 ), aber ich schrieb nur Geschichten zu Filmen oder Serien, die ich wirklich absolut liebte. Ich sah damals bestimmt zuviel Schrott und Mist und Sachen, die man 8, 9, 10jährigen heute bestimmt nicht mehr zeigt (z.B. hätte ich auf die ganzen Dracula-Gruselfilme echt gerne verzichten können), aber ich sah auch Robin Hood, Enterprise und Kampfstern Galactica und ich liebte es so sehr, dass meine gesamte Fantasiewelt schon ziemlich schnell nur noch um diese Geschichten kreiste. Es fand sich auch prompt ein Fehler in meiner Begeisterung. Die Serien dauerten immer nur 45 Minuten und waren kurzlebig und auch wenn meine Begeisterung länger hielt, so lernte ich durch diese Serien doch irgendwie nie, dass eine Geschichte nicht nur aus einer einzelnen fantastischen Szene bestand, sondern dass sie auch ein Anfang, ein Mittelteil und ein Ende haben musste. Kurz und gut: Ich fing unglaublich viele Geschichten an, schrieb einige auch über Wochen und Monate (und habe sie noch heute wohl versteckt im Regal stehen), aber ihnen allen fehlte etwas, das Ende, der Anfang, das Ding dazwischen. Es waren im nachhinein betrachtet nur Szenen mittendrin. Ich hatte das aufgeschrieben, was mir am Besten gefiel, was mir in einzelnen Folgen fehlte oder was ich mir für bestimmte Gestalten in den Serien wünschte (z.B. hatte der eine Freund von Robin Hood eine tragische Liebesgeschichte hinter sich und ich habe bestimmt 20 verschiedene Szenen in meinem Ordner, wo besagter Freund seine lange verstorben geglaubte große Liebe wiederfand… was sie dann machen, war mir egal, wieso sie noch lebte, wo sie all die Jahre war und wie sie sich wiederfanden, hat mich zu seitenlangen Begeisterungen ausufern lassen).
Ich lernte also schreiben, aber irgendwie auch nicht. Und ich hatte meine Lieblingsgenres entdeckt. Das Leben als angehende Autorin hätte an dieser Stelle perfekt sein können. Ich nahm an Wettbewerben teil, nur an kleinen und auch nur sehr selten, aber immerhin. Wettbewerbe zwangen mich dazu, meinen Geschichten ein Anfang und ein Ende zu geben und das war echt schwer für mich. Ich hatte mich in die mühelose Art des Schreibens verliebt. Einfach nur einzelne Szenen oder Momente einfangen und damit zufrieden sein und für lange Jahre tat ich das.
Eine dieser einfachen Szenen verband dann meine beiden Lieblingsgenres miteinander. Ich sah eine junge Frau vor mir, die in einer mittelalterlichen Höhle steht und offenbar gerade aus einem Raumschiff gestiegen war und ich war fasziniert. Ich schrieb diese Szene auf und als sie fertig war, war ich zufrieden. Das Leben ging weiter. Irgendwann hatte ich noch eine Szene vor Augen. Dieselbe junge Frau, eine andere Umgebung. Ich schrieb und schrieb und im Laufe von zwei Jahren hatte ich mal eine Szene vom Anfang, mal eine aus der Mitte, mal eine kurz vor Ende und irgendwann schob ich diese einzelnen Kapitel zusammen und stellte fest: „Das ist ein Buch!“ Da fehlte nur noch ein wenig Mörtel zwischen den einzelnen Szenen, aber es war ein fertiges Buch von knapp 230 Seiten und ich hatte keine Ahnung, wie das entstanden war. Das waren doch nur einzelne Szenen gewesen! Da hatte es keinen Plan und keine komplizierte Ausarbeitung vorher gegeben und doch war alles drin, was ein Buch brauchte. Ich war begeistert – und lehnte mich sehr zufrieden zurück. Ich hatte das Gefühl, durch das Schreiben von einzelnen Szenen, oftmals kleine Einblicke nur, einen wunderschönen, zarten Schmetterling erschaffen zu haben, auf den ich stolz sein konnte. Er war bunt und ich liebe Schmetterlinge (wer nicht?).
Für einen kurzen Moment tauchte ich wieder in die Welt der Fanfictions ein. Ich lernte besser zu schreiben, bekam ein begeistertes Publikum für meine Geschichten und wieder hätte das Leben als Autorin nicht schöner sein können.

Eines Tages hatte ich allerdings wieder eine Szene vor Augen.
Ein Mann saß in einer Bar. Es war dunkel. Die Bar hatte etwas übermodernes und gleichzeitig schrottreifes und hinter dem Tresen stand eine junge Frau, deren lustiges und fröhliches Aussehen einen genauen Gegensatz zum grummeligen, stummen Mann bot. Ich wußte, diese Szene musste ich schreiben und das tat ich. Ich war zufrieden.
Einige Zeit später hatte ich eine weitere Szene im Kopf.
Ein Mann sitzt in einem Raumschiff. Er stürzt auf einer fremden Welt ab und versucht sich dort allein durchzuschlagen.
Mir war sofort klar, dass dieser Mann zu der vorhergehenden Szene mit der Bar gehörte, aber mein Schreibmuskel funktionierte offenbar nicht auf die einfache und leicht verständliche Weise. Wißt Ihr, ich sehe diese Szenen nicht mit irgendwelchen Schauspielern in meinem Kopf. Ich fühle sie eher. Es ist so, als wenn ihr im Dunkeln durch Eure Küche geht. Es ist wirklich komplett stockfinstere Nacht und Ihr wisst trotzdem, dass direkt vor Euch der Küchenstuhl steht und das dahinter die Herdplatte ist, die vielleicht kein Licht mehr abgibt, aber die trotzdem noch warm ist. Ihr könnt das spüren, auch wenn Ihr es nicht seht. So geht es mir mit diesen Szenen. Ich kann spüren, dass der Mann in der Bar fix und fertig mit seiner Welt ist, dass die junge Frau ihn kennt, aber ein Geheimnis hat und das der Mann, der abstürzt, glaubt zu sterben. Ich kann all das fühlen, aber ich seh nicht wirklich, wie es aussieht. Darum hatte ich auch nur das Gefühl, dass der Abstürzende wesentlich jünger war als der Barmann. Ich ordnete die Szene also weiter vorne ein.
In der nächsten Szene, die kurz darauf in meinem Kopf erschien, steht der Mann in einer Art Glaskasten. Um ihn herum sind ein paar Freunde von ihm zu sehen. Sie sind verletzt und offensichtlich gefangen. Er ist gefangen. Auf der anderen Seite des Glaskastens steht eine junge Frau, umgeben von einer wütenden Menge, die den Leuten im Glaskasten die Pest an den Hals wünscht.
An dieser Stelle bin ich zunächst einmal ratlos. Ich seh die Szene, ich schreibe sie auf und ich liebe, was ich schreibe. Aber es ergibt keinen Sinn und das verwirrt mich unglaublich.
Der Barmann ist älter als der Abstürzende. Der Gefangene kann sehr wohl der Abgestürzte sein, der von seinen Feinden gefangen genommen wurde, aber warum wirkt auch er dann älter? Wo in der Geschichte passt dieser Teil herein?

Mir kam zum ersten Mal der Gedanke, dass es sich vielleicht, möglicherweise, eventuell nicht um dasselbe Buch handeln könnte. Aber hallo? Ich hatte bisher gerade mal Fanfictions und ein einziges Buch richtig beendet. Wieso sollte ich plötzlich die Ideen für zwei Bücher haben? Nein, das passte alles nicht.

Eine weitere Szene tauchte auf.
Dieses Mal eindeutig ein Raumschiff. Ein Mann, offensichtlich schwer verletzt, schleicht allein durch die Gänge und seine Freunde, die ihm immer mit großem Abstand folgen machen sich Sorgen um ihn. Eine Fremde sagt schließlich etwas beleidigendes und löst damit einen Kampf zwischen sich und seinen Freunden aus. Interessanter Weise ist sie aber die Einzige, die schließlich zu dem Verletzten vordringt.
Merkt Ihr, dass der Plot genauer klingt als das, was ich vorher beschrieben habe?
Das ist so, weil mir dieser Teil in dem Moment viel genauer vor Augen stand und ich saß einfach nur da, hatte diese Szene von dem Mann, der durch die Gänge schleicht und ich wußte, er gehörte zu den vorherigen Szenen, aber er war kein Bestandteil desselben Buches. Wie keine einzelne Szene Bestandteil desselben Buches war!
Das waren insgesamt vier Szenen ein und derselben Buchreihe. Sie spielten im selben Universum, hatten zum größten Teil dieselben Charaktere, aber unterschiedliche Geschichten und ich saß einfach nur dar, starrte meine Aufzeichungen an und bekam Panik.
Ich mochte vielleicht Serien im Fernsehen sehr gerne anschauen, aber doch nicht selber eine schreiben!
Nein, auf keinen Fall. Ich nicht.

Aber die Geschichten ließen mich nicht los. Die Charaktere begannen in meinem Kopf ein Eigenleben zu entwickeln. Sie wurden lebendiger und aufdringlicher und wenn es eine einstweilige Verfügung gegen nervige Charaktere geben würde, ich hätte sie bestimmt gegen jeden Einzelnen von ihnen erwirkt.
Es gab diese Verfügung aber nicht und so hockte ich schließlich da und schrieb auf einem großen Zettel all das auf, was ich nun über sie wußte. Es war nicht viel, und es gab mir zu denken. Die zeitliche Abstimmung war eigenartig. Die Zusammenhängen noch katastrophaler und ich wußte eigentlich nur eines ganz sicher: Das Ding war viel zu groß für mich und viel zu kompliziert. Da spielten Dinge zeitgleich in unterschiedlichen Büchern und ich hatte keine Ahnung, wie ich das hinkriegen sollte.
Wenn in dem Moment jemand gekommen wäre und mir angeboten hätte, das Ding zu schreiben, ich hätte ihm noch Geld dazu in die Hand gegeben. Meine eigene Idee machte mir Angst und ich war mich sicher, dass ich niemals gut genug schreiben würde können, um das auch nur halb so gut umsetzen zu können, wie es sein sollte.

Plötzlich tauchte eine weitere Szene auf.
Ein junges, sehr ungleiches Paar stritt sich auf einer schneeverschneiten Oberfläche. Im Hintergrund war ein qualmendes Raumschiff, offensichtlich abgestürzt zu sehen, und im Vordergrund eine Sicherheit und Schutz vor dem Wetter versprechende Höhle. Das Paar stritt sich immer noch.
Und ich dachte mir: „Hey, das klingt einfach. Das krieg ich hin.“
Innerhalb von einer Woche hatte ich mir den kompletten Plot ausgedacht. Er war immer noch einfach und die einzige Schwierigkeit, die ich für mich sah, war die, dass das streitende Paar am Ende als verliebtes Paar in den Sonnenuntergang reiten, äh, fliegen sollte. Aber der Rest? Super easy einfach.
Ich schrieb die Geschichte und mittendrin, fast gegen Ende, tauchte ein anderer Typ auf. Ein großer, stummer Kerl, der die Verantwortung für die gesamte Welt auf den Schultern zu tragen schien und der der beste Freund des Kerls war, der sich andauernd mit seiner Freundin stritt.
Und wieder dachte ich: „Hey, du klingst, als wenn du in einer Bar ziemlich zufrieden wärst, wenn dich die Kleine hinter dem Tresen nicht nerven würde. Das ist auf jedenfall einfach zu schreiben. Das krieg ich hin.“

Ihr ahnt, wo das hingeführt hat, oder?
Aus einer einfachen Szenenidee ist so über den Zeitraum von gut einem Jahr eine Geschichtenreihe geworden, die derzeit fünf Bände umfasst. Die Ausarbeitung erfolgte nur anhand dieser einzelnen, sehr schwammigen Szenen, die immer noch Bestandteil der Geschichten sind (meistens der Anfang) und das Schreiben der jeweiligen Geschichte hat im Schnitt 1,5 Jahre gekostet. Bei jedem Teil dachte ich, ich wäre nicht gut genug, die Geschichte zu schreiben, jeder einzelne erschien mir zu schwer, zu hart, zu gewaltig und doch habe ich mich der Reihe nach durch die Geschichten gekämpft und mit jeder Einzelnen sehr viel gelernt.
Den fünften Teil habe ich letztes Jahr um diese Zeit beendet und ich dachte wirklich, nachdem ich über Jahre hinweg keine neue Szene im Kopf hatte, dass das der letzte Teil war. Aber ich mag die Geschichten und die Charaktere nicht loslassen und ich habe das Gefühl, es ist noch lange nicht alles davon erzählt und so begann ich nachzudenken. Ich suchte zum ersten Mal aktiv nach Ideen für Teil 6 und hatte auch recht schnell welche. Dann überarbeitete ich Band 1, fand ihn gruselig, beachtete das aber nicht weiter. Findet nicht jeder Autor irgendwann seine Geschichten schlimm? Ich überarbeitete Band 2 und liebte die Geschichte. Ich merkte, dass Band 1 einfach wirklich schlecht war. Ausgerechnet die erste Geschichte, die Leichte, die mich überhaupt dazu gebracht hatte, die Geschichten aufzuschreiben und die mir den Mut gegeben hatte, es zu probieren, war nun nicht mehr gut genug. Die Charaktere erschienen mir wie Abziehpuppen, blass und hohl und unendlich langweilig.
Ich begann die Geschichte neu zu schreiben.
Inzwischen bin ich 130k Wörter in dem neuen 1. Teil, sie ist nicht mehr klein und einfach, sie streiten sich immer noch und sie frieren sich immer noch den Hinter auf dem ewigen Schnee ab, aber die Geschichte lebt und all die Veränderungen, die ich jetzt hineinbringe, lassen ich jetzt schon kribbelig werden, wenn ich an das Überarbeiten der anderen Teile denke.

Die Geschichten sind nicht mehr einfach, zart und hübsch, sie sind riesig, monströs und wahre Dinosaurier 🙂

Wie dieser Beitrag hier 🙂 🙂 🙂
Ich verspreche der Nächste wird kürzer.

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7 Antworten zu “Wie ich einen Schmetterling fangen wollte und stattdessen einen Dinosaurier ritt

  1. Zarte Schmetterlinge gibt es genug auf der Welt, aber richtige Dinosaurier nur mehr selten. Also bin ich voll dafür, dass du dich den Dinos widmest. Sind auch viel faszinierender als Schmetterlinge.

    Und danke, dass du meine Kindheitserinnerungen bezüglich Fernsehen und Schreiben in Worte gefasst hast 😀

    • Wow! Du hast wirklich den ganzen Post gelesen?
      Ich habe gerade, weil ich den nächsten zu dem Thema schreiben wollte, diesen nochmal überflogen und selbst mir ist er zu lang. Was habe ich mir dabei nur gedacht???

      Ich mag auch Schmetterlinge, aber Dinos sind ja fast sowas wie Drachen und ich bin absoluter Drachenfan 🙂

      • Compulsory reader – Wenn’s dasteht, muss ich es lesen 😛 Außerdem finde ich es interessant, über die Entstehung von Ideen und Stories zu lesen, zumal wir ähnliche Kindheitserlebnisse haben.
        Als kindlicher Dino-Fan war der nächste logische Schritt auch für mich: Drachen. Cool.

  2. Mal ein Hallo zu später Stunde! (:

    Wieso willst du den nächsten Beitrag kürzer machen? Ich fand ihn spannend und lustig geschrieben und danke dir für die Einblicke in deinen Kopf!

    Deine Art, Geschichten zu entdecken und zu entwickeln, ist mir völlig fremd. Gerade bei FFs hatte ich selten spezielle Szenen im Kopf, es waren eher Charaktere, die ich in einen Topf schmeißen und herausfinden wollte, was dabei entsteht. Mich fesseln immer am meisten die Charaktere und ihre Interaktionen miteinander, der Plot dazwischen ist eher eine Pflicht, um die man nun mal nicht rumkommt. (Aber dann schon auch mit Anfang, Mitte und Ende. ;))
    Und das ist *mein* größtes Problem: Ich brauche erstmal Charaktere, um schreiben zu können. Und ich habe mir noch nie Charaktere für eine lange Geschichte ausgedacht. :/
    Aber ich schweife ab… Geht übrigens ziemlich leicht bei deinen Einträgen und finde ich sehr spannend. Wenn es dich aber stört, gelobe ich Besserung und mach meine Ausschweifungen in Zukunft mit mir selbst aus. 😉

    Jedenfalls bringt es mir Spaß, mal in andere kreative Köpfe zu schauen und vielleicht sogar das eine oder andere interessante Detail zu finden, also lass dich nicht davon abhalten, auch den nächsten Beitrag so unterhaltsam und lang zu gestalten. (:

    • Bei Dir fängt alles mit den Charas an? Bei mir ja eigentlich auch. Und genau wie Du, schubs ich sie gerne in eine bestimmte Szene, nur dass sie dann auch noch in die nächste plumpsen und wieder in die nächste 😀
      Und wenn ich Dich mit dem langen Post unterhalten konnte, ist doch alles gut

  3. So, jetzt hatte ich endlich mal vernünftig Zeit, deinem Beitrag die Aufmerksamkeit zu geben, die er verdient hat. Deine Herangehensweise ist völlig anders als meine. Spannend, dass es auch so funktioniert, wie du es beschrieben hast. Das erinnert mich an Storyboards von Filmen oder Comics. Dort ist es ja ganz einfach, eine Szene herauszuziehen und umzugestalten.
    Und ich gestehe, der Beitrag war mir wirklich etwas zu lang. Ich denke, hätte er klare Abschnitte gehabt, wäre das nicht so gewesen. Der Inhalt war lohnswert. Ich lese Beiträge ja generell auf dem Smartphone und war dann leicht demotiviert bis zum Ende zu scrollen. Es ging also einzih und allein um das Layout. In dem Sinne. Bin gespannt auf deinen nächsten Beitrag.
    +Mika+

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