NaNo 03.11. – Tag 3

Ich hoffe, Ihr habt nicht gedacht, dass es von nun an auf diesem Blog nett und freundlich und vor allem einfach und vorhersehbar zugehen würde?
Wenn Ihr das doch gedacht haben solltet: Jetzt ist noch Zeit fluchtartig den Blog zu verlassen 😉
Wenn Ihr mich inzwischen schon ein wenig besser kennt: Ja, genau, ich habe eine 180° Kehrtwendung gemacht… oder so in etwa.

Also… gestern habe ich mir fest vorgenommen einfach nur zu schreiben, mich nicht ärgern oder frustrieren zu lassen und Spaß an der Geschichte zu haben – und genau da lag dann offenbar / anscheinend / hoffentlich der Hase im Pfeffer, wie man so schön sagt.
Ich mag die Geschichte. Ich habe mich in den letzten zwei Wochen so intensiv mit ihr beschäftigt wie selten zuvor im Vorfeld einer Geschichte. Ich wurde von mir selbst überrascht: Bei der Vorarbeit, aber auch schon in der ersten NaNo-Nacht. Und das alles gefiel mir sehr gut.

Aber mir fehlt mein ANTARES.

Es stört mich, dass ich jetzt was anderes schreiben soll. Ich weiß, es ist blöd und vielleicht tut ein wenig Ruhe der Sci-Fi Geschichte ganz gut, aber… es stört mich! Ich will, verdammt nochmal, endlich einen guten Anfang für die Geschichtenreihe habe und ich will, verflixt und zugenäht, auch endlich ein Ende dazu schreiben (und es dann dieses Mal auch wirklich das Ende sein lassen). Ich will die Geschichte meines ewigen Platzhalters Michael endlich kennen. Ich will mindestens ein Teil endlich mal als Buch ausgedruckt sehen.
Und jetzt dürft Ihr Euch vorstellen, dass ich wie ein Kleinkind an der Supermarktkasse auf dem Boden liege und schreie (hochrotes Gesicht und Schnodder inklusive… kein wirklich schöner Anblick)

Jedenfalls saß ich heute morgen auf dem Weg zur Arbeit im Zug und dachte mir: Warum tu ich mir das eigentlich an? Die Hexe ist klasse. Sie macht Spaß zu schreiben und auch ihre Geschichte will ich irgendwann einmal fertig haben. Aber nicht jetzt. Es tut mir nicht weh, wenn ich sie einfach zur Seite schiebe und erstmal ANTARES beende. Im Gegenteil.

Heute Abend habe ich mich also hingesetzt, die ersten zwei Szenen überarbeitet, die ich anläßlich des versuchten Schreibmarathons im September geschrieben habe, und sogar schon ein paar Worte rangefügt (im Ergebnis habe ich jetzt knapp mehr als gestern auf dem Wortkonto, aber damit kann ich leben, auch wenn nicht alles davon heute geschrieben worden ist). Damit starte ich am 3. Tag des NaNo ein neues Projekt. Mir doch egal, ob mich das zum Rebellen macht. Immerhin habe ich wieder Spaß am Schreiben und das Forum ist sowieso doof (und nebensächlich).

Insgesamt geschriebene Worte: 6465

Form: Immer noch müde, aber auch sehr gut. Ich freu mich aufs Schreiben!

 

Den NaNo-Kalender habe ich jetzt übrigens entfernt. Der zählt ja nur noch Blödsinn!

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9 Antworten zu “NaNo 03.11. – Tag 3

  1. Man solte immer auf seine innere Stimme hören und das schreiben, was einem gut tut.
    Ich hab gestern mal ins Forum geschaut und finde mich nicht zurecht. Ist nicht meins. Wenn du einen empfehlenswerten Thread hast, bin ich ganz Ohr.
    +Mika+

  2. The Muse goes wherever the Muse damn well pleases to go…

    Mach das, was dir am meisten Spaß macht. Ich kenn das, wenn man an Charakteren hängt und ihre Geschichte endlch fertig erzählen wird. Vernünftig kannst du außerhalb des NaNo noch genug sein.

  3. Das Ergebnis ist doch super ^^ Und noch besser, wenn man merkt, wie was oder wann was funktioniert oder eben nicht 😉

    Hab einen tollen Start ins Wochenende!
    Tinka 🙂

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