Meine 10 Macken als Autorin

Tinka Beere hat gefragt und irgendwie fühl ich mich genötigt zu antworten 🙂  und außerdem paßt so eine kleine Fragerunde doch perfekt zu NaNo-Vorbereitungen, oder?

Also, meine 10 Macken als Autorin sind:

  1. Wenn ich auf dem Weg zur Arbeit im Bus sitze, steige ich meistens eine Station früher aus. Andere denken vielleicht, ich mach das, weil ich mich gesund bewegen will, aber tatsächlich nutz ich die paar Minuten zum Ausspinnen von Geschichten – jeden Morgen!
  2. Ich kann beim Schreiben keine deutschsprachige Musik hören, sie unterbricht sofort meinen Schreibfluss.
  3. Ich mag es nicht, wenn ich das Gefühl habe, mich beobachtet jemand beim Schreiben (darum fallen die meisten Schreibabende im NaNo für mich auch nur virtuell aus)
  4. Wenn ich schreibe, verziehe ich mein Gesicht (und das ist superpeinlich!)
  5. Wenn ich schreibe, kann es passieren, dass ich mir das, was ich gerade schreiben will, selber erzähle (also diktiere) und es kann vorkommen, dass ich mir ziemlich laut sage, dass ich jetzt nicht schon wieder das oder das Wort schreiben kann (oder es vielleicht mal mit Rechtschreibung probieren sollte)
  6. Ich habe immer einen Stift oder einen kleinen Block bei mir, leider nie beides gleichzeitig, was mich jedesmal wahnsinnig macht. Dann muss ich eine Idee super umständlich in mein Handy eintippen, meistens beim Laufen. Ich schwöre, ich bin schon gegen andere Menschen gerannt, weil ich nicht hingesehen habe
  7. Wenn ich etwas geschrieben habe, von dem ich der Meinung bin, dass es genial ist, bin ich unerträglich gut gelaunt und neeeeeervig.
  8. Bin ich der Meinung das Geschriebene ist Schrott (was leider genauso häufig vorkommt), maul ich jeden und alles an.
  9. Bin ich mitten im Schreibfluss, will ich davon erzählen, also im November z.B., wenn mein Mann von der Arbeit nach Hause kommt und irgendwas berichten will, habe ich innerhalb von 5 Sätzen das Thema umgedreht und anstatt über kranke Tiere oder dusselige Besitzer, reden wir plötzlich über Raumschiffe und Aliens (was evtl. vergleichbar ist *hust*). Manchmal beschwert sich meine Familie dann, ich würde ihnen gar nicht zuhören… was irgendwie nicht stimmt, ich höre zu, wenn ich nicht gerade mit Nachdenken über eine Geschichte beschäftigt bin, was ich irgendwie immer bin *schäm*
  10. Schreibblöcke ziehen mich magisch an. Ich geh in Schreibwarengeschäfte nur rein, um die hübschen leere Bücher anzusehen und dann versuche ich verzweifelt einen Grund zu finden, sie zu kaufen obwohl ich sie nie nutze. Die Zahl der leeren Blöcke in meinem Leben übersteigt wahrscheinlich die Zahl der Blöcke in den meisten Buchhandlungen

Und?

Was für Macken habt Ihr so entwickelt?

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3 Antworten zu “Meine 10 Macken als Autorin

  1. Oh ja, einige Dinge kommen mir auch super bekannt vor. Gut zu wissen, dass ich mit Autoren-Macken nicht alleine bin ^^
    Liebe Grüße, Tinka 🙂

  2. Ein paar dieser Macken teile ich, und ich bin sehr froh, dass ich nicht die einzige bin, die eine lebhafte Mimik beim Schreiben entwickelt. Deshalb will ich auch nicht, dass mir jemand dabei zusieht, weil ich dabei bescheuert aussehe. Ich lebe alle Szenen mit, und das führt zu Gesichtsakrobatik.

    • Genau!
      Und am Schlimmsten ist es, wenn es besonders intensive Szenen sind (der Held kriegt Ärger, erleidet Schmerzen, lacht über was, verliebt sich, kämpft…) Ich lebe das alles mit, sehr zur Freude meiner Umgebung. Seitdem geh ich immer ins stille aka einsame Kämmerchen zum Schreiben

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