Juni Rückblick

Ich muss gestehen, ich habe das Gefühl gerade erst den Mai-Rückblick geschrieben zu haben. Ist das wirklich schon wieder einen Monat her? Wo ist die Zeit geblieben und womit hab ich sie gefüllt?
Irgendwie erschreckend…aber wohl nicht zu ändern.

Zum Thema Veröffentlichung kann ich jetzt immerhin vermelden, dass ich ein paar halbherzige Versuche gemacht habe, Werbung für mein Buch zu machen (ich könnte Euch jetzt auch verraten, dass ich das auf zwei Webseiten und einem Bücherforum gemacht habe, aber wer will das schon so genau wissen? 😉 ).
Dann habe ich mich noch auf youtube ausführlich umgesehen und mal recherchiert, was andere Selfpublisher so an Werbung machen… Da können einem die Augen ausfallen! Von selbstgemachten, richtig guten Booktrailern bis über kleine Lesezeichen mit dem Logo des Buchs oder Federmäppchen mit dem Logo oder T-Shirts mit dem Schriftzug oder… oder… oder…
Ich finde so etwas unglaublich faszinierend!
Und habe absolut keine Ahnung, wo ich die Zeit für so etwas hernehmen sollte!
Aber die Ideen sind wirklich klasse!

Beim Editieren gibt es endlich mal Fortschritte zu vermelden!
Ich gestehe, ich bin ein klein wenig stolz auf mich 😉 Nachdem ich die letzten Wochen und Monate immer nur zaghaft an meiner alten Geschichte gearbeitet habe, saß ich dieses Mal entschlossen davor – und ich änderte was! Dann löschte ich die Änderung. Und änderte es anders *kicher* Natürlich löschte ich auch das, aber dann machte es irgendwann Klick und plötzlich habe ich zwei komplette Kapitel vom Anfang ersatzlos gestrichen und die Geschichte fängt viel später, damit aber actionlastiger an.
Noch vor vier Monaten habe ich gesagt, dass ich den Prolog nie weglassen würde, weil ich ihn so gelungen fand. Ich liebe ihn auch jetzt noch, aber er taucht nicht mehr im Buch auf. Es gibt Autoren, die stellen solche gestrichenen Lieblingszenen auf ihre Webseite. Wenn ich dieses Buch dann vielleicht doch einmal zum Verkauf anbieten sollte, werde ich genau das machen, aber nur noch dort, nicht mehr im Buch.
Ansonsten hatte ich die Idee einen meiner Chara mehr zum kleinen Fiesling zu machen, okay, ein großes Arschloch *sorry*. Das fiel mir etwas schwer, weil er mir so sympatisch ist, aber es stellte sich heraus, dass er als Mistkerl gleich viel charmanter ist 😉
Ich habe jetzt das Gefühl, ich editiere nicht, sondern schreibe neu. Gleichzeitig verwende ich den alten Storykern, viele Dialoge bleiben auch erhalten und auch die Charas sehen noch so aus wie vorher. Editiere ich nun oder schreibe ich neu? Ich weiß es nicht, aber ich bin zufrieden.

Mein Tanglen wurde noch weniger. Ich habe sogar das erste Mal in diesem Jahr in einer Woche mal nicht an der Challenge teilgenommen. Ich habe den Beitrag nachgereicht, aber irgendwie ist das nicht dasselbe. Es ärgert mich ein wenig, dass ich damit meinen Lauf gebrochen habe, aber in der Woche ging einfach nichts.

Lesetechnisch bin ich bei rereads stehen geblieben und das war auch gut so. J.R. Wards Black Dagger waren genau das, was ich nach dem langweiligen Nora Roberts gut gebrauchen konnte. Nalini Singhs „Shards of Hope“ hat mich ein wenig enttäuscht, auch wenn ich das Ende mochte. Wahrscheinlich liegen mir Arrows einfach nicht besonders.

Im TV habe ich nichts nennenswertes gefunden. Schade.

Was habe ich sonst noch gemacht? Sport.
Ich höre Euch lachen, Freunde!
Ich habe wieder mit Yoga angefangen. Ich mag dieses Verdrehen und Verbiegen einfach, auch wenn ich offenbar nicht in der Lage bin zur richtigen Zeit ein- oder auszuatmen. Aber ich fühle mich danach besser und das ist die Hauptsache.
Dann habe ich noch eine 30days Challenge angefangen, die ich bei einer anderen Autorin gesehen habe. Es geht darum für 30 Tage eine sportliche Übung zu machen und dabei immer wieder die Zeit zu erhöhen. Ich dachte mir, ich fange mal klein an und habe das sogenannte „Wall sit“ ausprobiert, d.h. ich press meinen Rücken an eine Wand und setz mich ohne Stuhl unter mir zu haben hin. Klang irgendwie einfach. War es nicht. Nach sieben Tagen bin ich zusammengebrochen und war mächtig enttäuscht. Aber okay, an Tag 1 fand ich 10 Sekunden schon schwer, da waren 60 Sekunden an Tag 6 schon echt eine Steigerung.

Was plane ich im Juli:

Editieren. Editieren. Editieren.
Zwischenzeitlich war ich in Versuchung beim Camp mitzumachen, nur damit ich nicht editieren muss, aber nein, ich bleibe stark. Außerdem war ich mir ja schon letztes Mal sicher, dass die Camps nicht so meine Welt sind.
Tanglen.
Es gibt immer noch Lesezeichen, die gezeichnet werden wollen/sollen.
Sport.
Diese verflixte 30d Challenge hat es mir angetan. Es macht mich wahnsinnig, dass ich die abgebrochen haben, also werde ich sie nochmal anfangen. Morgen oder so.

Es näherte sich übrigens mein Jahresurlaub. Wenn ich das nächste Mal einen Rückblick mache, befinde ich mich schon darin. Ich kann es kaum erwarten.

Wie geht es Euch? Gibt es etwas Besonderes zu berichten?

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