Mai Rückblick

Zuerst einmal: Ich habe veröffentlicht!

Ich könnte jetzt also eine Party schmeißen, weil ich über meinen eigenen Schatten gesprungen bin und es gewagt habe.
Die Party fällt aber eher sehr klein aus, weil ich nirgendwo auch nur ein Fitzelchen Werbung dafür gemacht habe. Bisher. Aber ich schwöre, ich mach das noch. Nur nicht heute. Oder morgen. (Ihr ahnt, wie sich das entwickelt, oder?
Keine Ahnung, warum nicht. Aber wahrscheinlich ist das so ein Feiglingtrick. Mach ich keine Werbung, kann es keiner kritisieren. Okay, es kann auch keiner lesen, aber an der Erkenntnis arbeite ich noch.

Editieren.
Gut, ich gestehe, ich habe nicht eine Seite angesehen. Jedenfalls nicht eine Seite, die ich eigentlich editieren wollte. ABER ich habe dran gedacht, habe meine Befürchtungen und Gründe analysiert und bin zu einem Ergebnis gekommen. Wie ich das Ergebnis jetzt interpretieren will, weiß ich noch nicht, aber immerhin kann ich nicht behaupten, den ganzen Monat Mai nur TV geguckt zu haben. Das zählt doch als Erfolg, oder?

Getangled habe ich genauso viel wie im letzten Monat, also gefühlt zu wenig.

Write de Mayo hat mich dieses Jahr wieder nicht gereizt. Genauso wenig plane ich das Camp im Juli mitzumachen. Was diese Veranstaltungen angeht, bin ich definitiv ein Fan des Novembers.
Dafür hat sich Michael so langsam zur Ruhe begeben. Es scheint so, als wenn ich ihn zum Schweigen bringen könnte. Zumindest solange ich mich mit allem möglichen anderen Kram beschäftige 😉 Ganz schweigen, wird der Gute wohl nie. Aber es gibt ja immer einen November an dem ich mich opfern und seine Geschichte schreiben könnte. Oder vielleicht in meinem Sommerurlaub. 50k5days reizt mich auf jeden Fall

Was mache ich sonst noch?
Gelesen habe ich nicht viel. Ich hing irgendwie an Nora Roberts „Collector“ fest. Ich glaube, das ist der absolut schrecklichste, langweiligste, uninteressanteste Nora Roberts Roman, den ich jemals gelesen habe. Warum ich ihn überhaupt beendet habe, lag nur daran, dass ich es kaum fassen konnte, wie schlecht er war. Wenn ich morgen lese, dass den ein Ghostwriter geschrieben hat, glaub ich das sofort.
Fernsehtechnisch habe ich diesen Monat meine Marvel Phase weiterverfolgt. Jetzt kommt noch Supergirl dazu. Ich finde, es gibt Schlimmeres im TV.
Ich habe auch Outlander angefangen und ich war doch neugierig, wieviel ich nach all den Jahren, die seit meinem letzten Lesen der Bücher vergangen sind, noch von der Storyline wußte. Mir gefallen die Hauptdarsteller. Sie passen zu meiner Vorstellung der Charaktere und da ich noch nicht viele Folge gesehen habe, kann ich im Moment sagen, mir gefällt es. Lockere, leichte, dabei bügel ich Unterhaltung.
Dann war ich noch mehrfach beim Zahnarzt. Ursprünglich war mir nur ein Stück Zahn abgebrochen, der anscheinend, laut Zahnarzt-Kälte-Test, tot war. Zwei Tage nach dem Blombieren, an einem Feiertag natürlich, ging ich unter die Decke, weil das tote Teil auf magische Weise wiederbelebt worden war. Ein Notdienstbesuch folgte, der in einer Wurzelbehandlung endete. „Jetzt haben sie Ruhe,“ sagte der nette Arzt und solange die Spritze wirkte, hatte ich das auch. Am nächsten Tag war ich wieder beim Zahnarzt, der nochmal die Wurzelbehandlung durchspielte, und was soll ich sagen? Drei Tage später hörte der Schmerz auf und mein Zombie-Zahn (so habe ich ihn inzwischen genannt) gab wirklich Ruhe. ToiToiToi, dass es so bleibt.

Was habe ich für Projekte im Juni geplant?

Weiterhin jede Woche mindestens die Diva Challenge mitzumachen, nebenbei noch an den Lesezeichen für den Pink Saturday zu arbeiten und einfach Spaß am Zeichnen zu haben.
Editieren oder Schreiben. Ich ahne ja, wo mein Problem beim Editieren ist. Gleichzeitig habe ich noch zwei, drei Szenen zu den folgenden Büchern, die ich einfügen möchte. Ich bin gespannt, was ich davon auch wirklich schaffe.
Lesen. Nach dem Nora Roberts Drama möchte ich mal wieder ein Buch finden, das mich komplett mitreißt und nicht losläßt.
Meinen Garten genießen (nachdem ich ihn erneut vom Unkraut befreit habe). Dazu ist er schließlich da 😉

Habt Ihr besondere Pläne?

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9 Antworten zu “Mai Rückblick

  1. *klugscheißermodusan* Supergirl und Co. gehören aber zu DC. Lass das bloß keinen Comic-Hardcore-Fan hören. *gg* Es sei denn du hast angefangen alle Marvel-Filme aufzuholen, dann nehme ich alles zurück. *gg*

    Btw. was ich doch in deinem LJ Post fragen wollte. Ist dein Buch automatisch bei Amazon und Co. gelandet oder warst du da auch aktiv?

    • Mein Buch ist automatisch auf Amazon und Co gelandet 😉 Das gehört sozusagen alles zum Service von Droemer (wo ich ja veröffentlicht habe).
      Es ist mir komplett egal, welcher Held wohin gehört. Ich liebe meine Superhelden seit ich denken kann, angefangen von Mickey Mouse mit 5 Jahren und dann nahtlos zu den „richtigen“ Comics. Damals hat es keine Sau interessiert, wer was rausgebracht hat. Man hat entweder alles gelesen oder alles verächtlich belächelt. Insofern ist mir das komplett egal! 😉

      • Mir ist das nicht egal, dann könnte ich ja auch sagen ich bezahl mit Dollar, weil ist ja auch nur Geld ist wie der Euro. Ich bin da pingelig, ich kann es auch nicht leiden wenn Leute die Namen der Charaktere ihrer Lieblingsserien nicht richtig schreiben können. ^^

  2. Mein vollstes Mitleid für das Zahn-Drama, ich kenn das aus mehrmaliger Erfahrung.
    Ich hoffe, die Veröffentlichung entwickelt sich zu einer positiven Erfahrung für dich, damit du munter weitermachst.
    Was das Editieren angeht… wenn du einen Weg gefunden hast, wie man es macht, ohne dabei den Verstand zu verlieren, bin ich für Hinweise sehr dankbar. Ich hänge auch mittendrin und sehe vor lauter Buchstaben keine Wörter mehr.

    • Ich weiß nicht, wie übertragbar mein Weg für Dich ist. Bisher habe ich immer gesagt, geschrieben, gedacht, geplant… dass diese Buchreihe, die ich in den NaNo Jahren geschrieben habe, nur für mich ist. Es ist egal, ob Rechtschreibfehler drin sind oder ich mit Adjektiven und Adverben um mich werfe, habe ich mir gesagt. Das Problem ist, wenn ich nur für mich schreibe und nur für mich editiere, dann bin ich nicht kritisch. Mir gefällt die Geschichte, weil ich die Personen und die Handlung liebe. Ich bin da einfach Voreingenommen. Darum klappte das Editieren nicht. Mir gefiel ja alles 😉
      Jetzt versuch ich es so zu sehen, als wenn ich die Bücher veröffentlichen will. Ich frage mich immer wieder, was würde ein neutraler Leser von diesem Satz denken? Wie würde diese Szene, dieses Verhalten auf Kritiker wirken?
      Ich weiß noch nicht, ob ich damit vorwärts komme, aber im Moment klappts

      • Ich bete mir momentan auch täglich vor: Die erste Fassung ist für mich, die zweite für den Leser. Mal schauen, ob’s was hilft und ich wirklich alle unnötigen Lieblingsszenen töten kann.

      • Lieblingsszenen sind leicht. Ich verbeiß mich an Lieblingssätze, die eigentlich keinen Sinn ergeben, aber soooo schön klingen *seufz*

  3. Kommt vielleicht ein bisschen spät (ich hänge so bei den Blogs, die ich verfolge, hinterher 😀 ) ABER: Herzlichen Glückwunsch zur Veröffentlichung. Es ist ein Wahnsinnsgefühl. Freude es geschafft zu haben und gleichzeitig auch die Angst. Negative Kritik, oh ja, das kenne ich und sicherlich wird es dazu mal was auf meinem Blog geben, ich hatte eine zeitlang total die Blockade, mittlerweile geht es wieder, weil ich auch konstruktive Kritik bekommen habe und sich wieder etwas Mut angesammelt hat ^^ Aber ich denke, mit jeder Veröffentlichung wächst man und gewinnt an Selbstbewusstsein.
    Ich wünsche dir alles Gute!

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