März Rückblick

Hm… was soll ich sagen?
Es ist nichts von dem passiert, was ich mir eigentlich erhofft hatte.

Ich wollte ein Buch rausgebracht haben (veröffentlichen). Das verdammte Ding ist komplett fertig, mehrfach von Betalesern gegengelesen worden, hat eigentlich auch schon ein wunderschönes Cover und alles, was ich jetzt noch machen müsste, wäre es endlich hochzustellen, aber irgendwas hält mich zurück.
Ich weiß nicht, was!
Eigene Unsicherheit vielleicht?
Die Angst, wenn das jetzt nicht klappt, dann kann ich meinen Autorentraum in die Tonne kloppen?
Perfektionismus? (Anja fällt jetzt vor Lachen vom Stuhl. Ich kann das deutlich vor mir sehen!)
Ich weiß es einfach nicht. Ich setze mich jedes Wochenende hin, öffne die Amazon Seite und noch ehe ich auch nur einen halben Satz zum Thema Veröffentlichen lesen kann, bestell ich plötzlich was, schreibe den Einkaufszettel oder stelle fest, dass ich dringend das Bad putzen muss.
Ein ganz kräftiger Fall von „Morbus Schubsi“ oder auch Aufschieberitis, denke ich 😦

Insofern kann ich in Sachen eigenes Buch nicht viel berichten.
Beim Editieren sieht es genauso aus.
Ich habe hoch motiviert angefangen und mir viele Punkte rausgesucht, nach denen ich mein Buch editieren möchte. Als die Punkte nicht so erfolgreich waren, habe ich mir die einzelnen Sätze, Absätze nur für mich angeguckt. Nach dem Motto: Was stört mich? Was kann ich daran besser machen?
Das Ergebnis war, dass mir einiges einfiel, aber ich gleichzeitig auch nicht wirklich vorankam.
Schlußendlich habe ich jetzt 1,5 Kapitel von 12 korrigiert. Nicht gerade viel, oder?

Aber ich habe 15 von 31 Tagen getangelt!
Darauf bin ich ganz schön stolz – und mit den Bildern mehr als nur zufrieden!

Desweiteren habe ich noch ganz viel Yoga gemacht, was mir sehr gut tut, und ich war einmal beim Blutspenden, was hoffentlich jemand anderem sehr gut tut.

Morgen fängt der April an und mit ihm zusammen Camp NaNoWriMo.

Anfangs wußte ich nicht so recht, ob ich mitmachen sollte/wollte. Dann wollte ich, aber nicht in einer Kabine. Nachdem ich im vorletzten Jahr in einer Kabine mit sehr merkwürdigen Menschen war, hat mich das irgendwie abgeschreckt und ich beschloss, wenn ich wieder mitmache, dann lieber im Forum.
Aber womit sollte ich mitmachen?
Camp NaNo ist ja sehr frei. Man kann seine Vorgaben selber bestimmen, es ist egal, ob man nur 10000 Wörter im Monat schreibt oder vielleicht nur eine Geschichte editiert. Das Ganze hat zwar den gleichen Zweck wie der NaNo, nämlich, dass man konsequent bei der Stange bleibt, aber die Stange, bei der man bleiben soll, ist nicht ganz so schwer oder umständlich zu erreichen wie im November.
Es lag also nahe, dass ich editieren als Zweck für das Camp angebe – aber so richtig gefallen hat mir der Gedanke nicht.
Dann bin ich im Moment Fan einer Fernsehserie, und wenn ich Fan bin, dann richtig: Ich schaue die Serie in jeder freien Minute, trete merkwürdigen Foren bei *hust*, fang an Bilder für die Serie zu basteln und lese Fanfictions. Sogar auf meinem Handy ist ein Bild der Serie. Man darf mich echt nicht nach meinem Alter fragen *schäm*
Jedenfalls habe ich mir überlegt, dass ich doch auch einfach mal wieder eine Fanfiction schreiben könnte. Irgendwann hatte jemand im Facebook Schreibforum „Writers Inn“ mal von einer Drabble Tabelle geredet und die habe ich mir abgespeichert. Einfach nur 200 oder 400 Wörter schreiben pro Tag, von einer TV-Show, die ich mag, und ein wenig unbefangenen Schreibspaß haben. Das klang doch nach einer guten Idee, oder? Der Gedanke reizte mich ungefähr für zwei Wochen.
Meine Muse, ich möchte hier jetzt nicht zu grafischen Schimpfwörtern greifen, aber manchmal fällt mir einfach nichts anderes ein, um das ************* Ding zu beschreiben!
Diese ***** Muse hat mich dann jedoch plötzlich gepackt und von einer Idee für diese Fanfiction zu einer Idee für den möglichen 6. Teil meines Sci-Fi Epos gebracht. Ich saß da, war geistig dabei das Grundgerüst für die Double-Drabble zu basteln und plötzlich schiebt sich Michael (allen Ernstes! Der Kerl in der Geschichte heißt so! Er war eigentlich im 1. Band als Nebendarsteller geboren worden, den ich spätestens im 3.Band hätte auf dramatische Weise sterben lassen wollen und jetzt fang ich an, ihm einen 6. Band zu widmen??? Hätte ich das gewußt, hätte ich ihm einen interessanteren Namen gegeben!), also Michael schiebt sich plötzlich ins geistige Bild, lächelt nett und sagt: „Hey, wäre das nicht eine tolle Idee für mich?“
Und ich sage: „Halt die Klappe und verschwinde!“
Und meine Muse sagt: „Das könnte Dir wohl so passen, was?“
Ergebnis: Ich träume plötzlich von dieser Idee. Ich erwische mich in komplett wehrlosen, unaufmerksamen Momenten dabei, wie ich Dinge zu dieser Idee dazufüge oder wieder entferne – und dieser Gedanke gefällt mir ebenfalls nicht!

Ich weiß jetzt also nicht, womit ich das Camp fülle.

Eine befreundete Autorin hat mir von der AtoZ Challenge erzählt: Den gesamten April über bloggen, Themen wahllos aus dem Alphabet nehmen und schreiben.
Das klang nach einer spaßigen Idee! Aber zwei Sachen gleichzeitig, Camp und AtoZ?

Ich würde auch noch gerne mehr tanglen, habe tolle Ideen für größere Bilder und das reizt mich sehr. Dann ist ja (theoretisch) auch Frühling und ich würde gerne in den Garten und mal nachschauen, ob unter dem ganzen Laub und Kram auch noch ein paar Blumen Platz finden.

Ihr merkt, ich bin an diesem 31. März, dem Vorabend zum Camp, mal wieder komplett überfordert und ahnungslos, was ich tun soll. Das einzige Highlight ist: Im Gegensatz zum normalen NaNo kann ich heute Nacht nicht reinschreiben oder reineditieren oder bloggen oder im Garten buddeln (vor allem müßte ich den Garten erstmal vom Schnee befreien). Ich muß morgen arbeiten und das heißt, früh ins Bett. Ich habe also noch ca. 21 Stunden Zeit bis ich wieder an diesem Schreibtisch und diesem PC sitze und dann wird die Frage akut.
Ihr (und ich) dürft also gespannt sein!

Was habt Ihr im April so vor?

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5 Antworten zu “März Rückblick

  1. Perfektionismus? (Anja fällt jetzt vor Lachen vom Stuhl. Ich kann das deutlich vor mir sehen!)

    Ich bin nicht gefallen, da ich lag, als ich deinen Eintrag gelesen habe. *gg*

    • Im Camp findet man mich irgendwie gar nicht. Ich bin in keine Kabine gekommen und war noch zu unentschlossen, ob ich überhaupt mitmache, um mich darum zu kümmern. Bist Du dabei?

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