15 Fragen an meinen Helden

Heute ist ein Tag, wo ich durchaus motiviert bin, etwas an der Geschichte zu arbeiten und gleichzeitig mich selbst nicht überwinden kann. Mich ganz dem inneren Schweinehung ergeben möchte ich aber trotz aller Problematik nicht und darum kam mir der Artikel von Writers Write gerade zur rechten Zeit.
Insofern gibt es jetzt hier die Antworten auf 15 Fragen an meinen Helden und wenn ich mich morgen nochmal vor der eigentlichen Schreibarbeit drücken will, füge ich wahrscheinlich die 15 Fragen an meine Heldin hinzu 😉

  1. Was würde Deinen Charakter geistig (mentally) zerstören?
    Wenn er wüßte, dass er keine Chance mehr hätte nach Hause zu kommen. Wenn er sämtliche Hoffnung auf Flucht aufgeben müßte, würde ihn das dazu bringen alles aufzugeben. Es würde ihn komplett vernichten.
  2. Wie empfindet Dein Held für seine Eltern?
    Hm… keine Ahnung. Sie spielen im Buch Null Rolle. In einem der Bände vorher habe ich erwähnt, dass sie früh gestorben sind und er allein mit seiner Schwester zurückgeblieben ist, aber wie er dazu steht oder was genau passiert ist, habe ich nie erwähnt. Es war mir für ihn nicht wichtig.
  3. Wann fühlte sich dein Charakter geliebt und verstanden?
    Als er auf der Raumstation bei seinen Freunden war. Wenn er mit seiner Schwester Kontakt hatte. Seine Freunde und seine Schwester sind das Wichtigste für ihn.
  4. Was müßte passieren, damit Dein Charakter sich für einen Fremden in der Öffentlichkeit einsetzt?
    Nicht viel. Er ist jemand, der gerne den Helden spielt und er überlegt auch nicht lange herum. Wenn er den Eindruck hätte, jemanden würde Unrecht getan, würde er sich für diesen Jemanden einsetzen, egal unter welchen Umständen.
  5. Worüber lügt er?
    Über seine eigenen Gefühle.
    Anfangs ist er sich ihrer selbst nicht bewußt, aber selbst dann, wird er noch weiter lügen. Einfach, um seinen Kampf nicht aufzugeben.
  6. Braucht Dein Charakter Freunde?
    Sie sind, neben seiner Schwester, das Wichtigste für ihn.
  7. Welche körperliche Sache fürchtet Dein Charakter am Meisten?
    Das ist eine schwere Frage. Er hat nach seinem Absturz auf der Welt seiner Feinde ziemlich viel mitgemacht und insofern gibt es, glaube ich, nicht mehr viele Dinge, die ihn wirklich Angst einjagen würden. Vielleicht, wenn er blind werden würde. Blinde können seltener von dort fliehen, wo man sie gefangen hält.
  8. Wenn Dein Charakter sich für seinen letzten Tag als Lebendiger eine Person wünschen könnte, mit der er den Tag verbringen würde, wen würde er wählen?
    Seine Schwester. Es gibt eine so starke Verbindung zwischen den Beiden, dass er definitiv alles aufgeben würde, um noch einmal mit ihr zusammen zu sein, und wenn es nur für wenige Minuten wäre.
  9. Was ist seine entscheidende Stärke?
    Das er nicht aufgibt. Am Anfang der Geschichte wirkt er jung und unerfahren. Er geht Risiken ein und ist sich ihrer nicht mal bewußt. Aber im Verlauf der Geschichte muß er für alles kämpfen und manchmal wäre es sicher einfacher nachzugeben. Er tut es aber nicht. Aufgeben liegt nicht in seiner Natur und das ist entscheidend für ihn.
  10. Ist er in der Lage für jemanden zu arbeiten?
    Ja. Anfangs tut er es zum Schein, aber ab einem gewissen Punkt in der Geschichte tut er es, weil es das Richtige ist und weil die Leute, für die er arbeitet, nicht mehr seine Feinde sind.
  11. Hat Dein Charakter eine positive oder negative Einstellung zum eigenen Körper?
    Er weiß, dass die Frauen ihn sexy finden – auf seiner Welt, und ihm ist klar, dass er für die Feinde schwächlich und eigenartig wirkt. Wie er sich selbst sieht, habe ich mich nie gefragt. Fragen sich Männer das wirklich? Ist das nicht eher ein Frauending?
  12. Für wen oder was würde Dein Charakter sterben?
    Anfangs riskiert er es zu sterben, als er den Angriff auf die Raumstation abwehrt, auf der er lebt. Wäre die Station vernichtet worden, wären viele 1000 Leute gestorben, u.a. seine Freunde und eben auch er selbst. Im Verlauf der Geschichte legt er sich mit einem seiner Feinde an, weil der ein Kind getötet hat, dass nett zu meinem Helden war. Hätte er es verhindern können, wäre er statt des Kinders gestorben. Gegen Ende der Geschichte soll er sein Leben für seine Feinde riskieren. Es zeigt, wie weit er in seiner geistigen Entwicklung gekommen ist 🙂
  13. Hat Dein Charakter einen Plan für morgen?  Für nächste Woche? Nächstes Jahr?
    Sein Plan ist derselbe wie der, den er seit Jahren verfolgt: Von dem Planeten entkommen und zurück nach Hause gelangen. Irgendwie. Irgendwann. Er will es schaffen und er wird es schaffen.
  14. Ist dein Charakter stark genug, um sich zu ändern?
    Definitiv. Er tut dies im Verlauf der Geschichte mehrfach und er wird es bis zum letzten Satz noch tun. (hoffe ich)
  15. Was würde Dein Charakter denken, wenn er Dich jetzt sehen könnte?
    Was ist das für eine Heulsuse!
    Wenn er etwas vorhat, wie eine Geschichte zu Ende zu schreiben, würde er sich nicht mit dämlichen 15 Fragen aufhalten oder die Bücher anderer Leute lesen. Er würde sich hinsetzen und schreiben und nichts würde ihn aufhalten.
    Daran sollte ich mir auf jeden Fall ein Beispiel nehmen! *seufz*
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2 Antworten zu “15 Fragen an meinen Helden

  1. Interessante Fragen und spannende Antworten. Macht mich neugierig, wie dein HC dann im fertigen Roman auf den Leser wirkt.
    Also ab mit der Muse in den Keller zum inneren Kritiker und schreib das Ding fertig 🙂

    • Ist im Keller. Dabei habe ich den Weihnachtskram gefunden. Jetzt bin ich am Schmücken und meine Muse (heimlich wieder aus dem Keller gekrabbelt) möchte mir einreden, eine wunderschön romantische Weihnachtsgeschichte zu schreiben. Nur eine ganz Kurze. Vielleicht 5 oder 6 Seiten, oder 10 bis 15, oder doch gleich einen richtigen Roman? *gg*

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