NaNo 01.11.14 – Tag 1

Beim Durchlesen meiner alten NaNo Beiträge habe ich gerade festgestellt, dass ich immer am 11. Tag aufgehört habe, hier zu posten und das obwohl ich weiß, dass ich bis auf ein Jahr (2012) jedes Jahr den NaNo gewonnen habe. Aber offenbar ist Berichterstattung nicht so mein Ding… mal sehen, ob es dieses Jahr anders wird 😉

Also: Der NaNo hat mal wieder angefangen und wie letztes Jahr auch, habe ich es mit dem Reinschreiben versucht. Im Gegensatz zu letztem Jahr habe ich fast zwei Stunden durchgehalten und war auch am Morgen danach von den Worten noch soweit begeistert, dass ich nicht alles rigoros gelöscht habe. Das klingt doch schon mal vielversprechend, oder?
Dann bin ich, obwohl ich um 2 Uhr morgens erst ins Bett gewankt bin, um kurz nach 7 wieder aufgestanden, um weiter zu schreiben. Und ich hatte einen Traum über meine Geschichte. Es war ein sehr verworrener Traum, eigentlich kann ich mich jetzt nur an Bilder daraus erinnern, aber das ist egal. Das war bisher mein erster NaNo Traum und so etwas kann man nur genießen.

Fast so sehr wie diesen Traum genieße ich es übrigens meinen Helden am Anfang der Geschichte (und auch im weiteren Verlauf…) quälen zu dürfen. Fragt mich nicht, warum. Ich weiß es nicht. Laut meinem Szenenfahrplan wollte ich schreiben, wie er heldenhaft die Station rettet, dabei abgeschossen wird und auf einem fremden Planeten aufwacht.
Und was habe ich geschrieben? Wie er heldenhaft die Station rettet, dabei sein Schiff in Brand gerät, er in ein Wurmloch stürzt, von dort aus die Atmosphäre eines fremden Planeten durchdringt, sein Schiff komplett ausfällt, er die Flammen aufsteigen sieht, aber keine Möglichkeit hat, aus dem abstürzenden Schiff zu gelangen und gerade als er es doch noch schafft und sich dabei den Fallschirm umschnallt, verdreht dieser sich und erwürgt ihn beinah. Schlußendlich kracht mein Held nur wenige Meter neben einem reißenden Fluß auf den Boden auf.
Ich meine, der arme Kerl muß dankbar sein, dass ich ihn nicht auch noch ertränkt habe, oder? Ich bin gespannt, ob er die 50k vom NaNo mit all seinen Gliedmaßen übersteht (ins Grübeln kommt).

Aber um das Ganze hier nicht zu trocken darzustellen, habe ich mir überlegt, dass ich ein kleines Würfelspiel aus meinem täglichen Bericht mache. Ich werde jeden Tag einmal würfeln, die Zahl mit der Zahl vom Vortag multiplizieren und dann den Satz, der an dieser Stelle steht, hier posten. Bin gespannt, was dabei für ein Quatsch zustande kommt (ich werde weder Korrektur lesen noch das Lektorat bemühen! Ihr seid gewarnt!). Ausnahme ist der erste Tag, weil ich da logischerweise keinen Vortag habe. Stattdessen werde ich heute zweimal würfeln 🙂

 

Geschriebene Wörter: 7580

Form: Hervorragend. Ein sehr guter Start, der Spaß gemacht hat!

Satz aus der Geschichte: (Gewürfelt 3, 1 -> 3 Satz)

„Normalerweise hätte er diesen besonderen Moment genossen.“
(mein Held knutscht gerade mit seiner jüngsten Eroberung, als ein roter Alarm ausgelöst wird und ihn unterbricht)

Advertisements

5 Antworten zu “NaNo 01.11.14 – Tag 1

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s