30 Tage Schreiben Meme – Tag 6 + 7

6. Biographie des Haupt-Bösewichts

Es gibt keinen Einzelbösewicht in der Serie, sondern ein fremdes Volk, das meiner Raumstation feindlich gesonnen ist, und eine einzelne Gruppe von idealistischen Attentätern.

Oranier:
Das ist eine Volksgruppe, die schon im ersten Band der Serie auftaucht und über die man erst seit dem dritten Band einiges weiß. Bis zu diesem Teil der Geschichte tauchen sie immer nur als gesichtslose Angreifer auf, sie sind verschlagene Kämpfer, die sich nicht gefangen nehmen lassen und die auch selber keinen Wert auf Gefangene legen.
Es ist unklar, warum die Feindschaft zwischen den Menschen und den Oraniern besteht, oder ob Versuche unternommen werden, diese zu beenden. Warum die Oranier ausgerechnet die Raumstation ANTARES, auf der meine Geschichten spielen, andauernd so vehement angreifen, bleibt ebenfalls ein Rätsel (zumindest noch *gg* ).
Attentäter:
Von dieser Anfangs kleinen Gruppe erfährt man zunächst nur schleppend etwas. Ehrlich gesagt hat mich ihr Auftauchen auch sehr überrascht!
Sie tauchen zuerst nur in Gesprächen auf, in Berichten über Angriffe auf Stationen und Raumschiffe, die mit einem Bekennerschreiben und Forderungen gekoppelt waren. Zum Zeitpunkt der ersten beiden Teile der Geschichte befinden sich die Attentäter vermutlich noch nicht auf der ANTARES, sondern treiben auf anderen Stationen ihr Unwesen. Erst im dritten Band begegnet der Leser sowohl seinem ersten „leibhaftigen“ Oranier wie auch einigen Attentätern und das Zusammentreffen zwischen den beiden Fraktionen gestaltet sich für beide Seiten sehr interessant.
Bei den Attentätern handelt es sich um eine menschliche Gruppe, die der Meinung ist, der Krieg zwischen den Völkern wäre etwas von der Obrigkeit gewolltes. Es werden den einzelnen Regierungen niedrige Motive  unterstellt und die daraus folgenden Forderungen werden mit Bomben und Angriffen auf Zivilpersonen unterstützt. Dieses führt zur Verfolgung der Attentäter, aber auch dazu, dass sich immer mehr Sympathisanten zu ihnen gesellen. Ein Netzwerk entsteht, das komplett undurchschaubar wird. Einige Mitglieder dieses Netzes sind einfach nur dumme Mitläufer, die relativ leicht auszuschalten sind, andere dagegen sind skrupellose Anführer, derer man nicht habhaft werden kann.

 

Weil ich – arbeitsbedingt – einen Tag ausgelassen habe, gibt es heute zwei „Tage“ aus dem Meme

7. Biographie eines dritten, wichtigen Charakters

Der dritte wichtige Charakter ist definitiv meine weibliche Hauptperson, Sheara.
Sie entstammt einem fremden Volk, das gerade erst Kontakt zu den Menschen gefunden hat. Nach einem anfänglichen Missverständnis zwischen ihrem Volk, den Lardi, und den Menschen, bei dem es zu Kampfhandlungen kam, weil beide Völker den anderen für einen Verbündeten der Oranier hielten, gab es sehr schnell erfolgreiche Friedensverhandlungen. Diese Friedensverhandlungen waren so erfolgreich, dass die von beiden Seiten ausgeschickten Repräsentanten sich rasch zu langweilen begannen, aber es gab bestimmte Protokolle, denen man folgen musste und so schleppten sich die Verhandlungen endlos dahin.
Sheara ist eine diese militärischen Repräsentanten. Sie ist dazu da, die Stärke ihres Volkes zu demonstrieren, aber auch dessen Friedlichkeit. Gemeinsam mit ihren Teamkollegen tut sie ihren Dienst und interessiert sich dabei für die fremden Menschen, deren Kultur so anders ist als die der Lardi. Sie hört von der Raumstation ANTARES, von der einige Vertreter zur Friedensverhandlung geschickt worden sind, und ist auf der Stelle fasziniert. Ihr Volk kennt keine solchen festen Raumstationen und das Ganze hört sich für sie nach einem großen Abenteuer an. Die Lardi kennen aber noch etwas anderes nicht, nämlich die Tatsache, dass eine einzelne Lardi ihren Weg geht. Lardi sind ein sehr soziales Volk. Sie leben schon als junge Menschen in festen Paarbeziehungen zusammen und auch im späteren Erwachsenenleben leben Lardi in größeren Wohngemeinschaften zusammen. Paarbeziehungen sind etwas, das relativ früh eintritt. Lardis „finden“ einfach sehr schnell ihr perfektes Gegenstück und wenn sie es aus irgendeinem Grund nicht finden, suchen sie so lange bis sie schließlich zusammen sind. In der Gesellschaft der Lardi gibt es darum kaum Einzelgänger und wenn es doch einmal vorkommt, dass ein Lardi verstirbt und seinen Partner allein zurücklässt, so ziehen diese Partner sich oftmals in eine Gemeinschaft von anderen allein lebenden Partnern zurück und nehmen am aktiven Leben nicht mehr teil.
Sheara ist nun eine Lardi ohne Partner. Ein an sich schon außergewöhnlicher Zustand, der aber von ihren Freunden und Kollegen akzeptiert wird, weil sie alle vermuten, dass sie einen Partner hatte, der aber von den Oraniern getötet worden ist. Man erwartet von Sheara, dass sie sich früher oder später aus dem aktiven Leben zurückzieht und in die Gemeinschaft der anderen allein lebenden geht. Allerdings weiß keiner, dass Shearas verstorbener Freund nicht ihr Partner gewesen ist und Sheara hat es mittlerweile aufgegeben diese Tatsache irgendwem erklären zu wollen.
Als sie sich nun während der Friedensverhandlungen langweilt, trifft sie auf etwas ungewöhnliche Weise einen Menschen, den sie sofort als ihren Partner erkennt. Etwas für Lardi noch nie vorgekommenes! Sie ist entsetzt und erschrocken und sie weiß sofort, dass niemand ihr glauben wird, also tut sie das Beste, was ihr einfällt: Sie flüchtet und lässt ihn ohne Erklärung stehen.
Wenig später sind die Friedensverhandlungen abgeschlossen und die ANTARES wird angegriffen. Im Verlauf dieses Angriffs wird die Station so schwer beschädigt und ihre Verteidigung so geschwächt, dass die Lardi ihre Hilfe anbieten.
Sheara, immer noch verwirrt von ihrem menschlichen Partner, mit dem sie seither keinen Kontakt mehr hatte, nutzt die Chance auf die Station zu gelangen. Sie möchte dort einfach verdrängen, dass sie ihren Partner schlussendlich doch noch gefunden hat und vor allem fasziniert sie die Station mitten im All.
Aber kaum auf der Station angekommen, trifft sie ihren Partner wieder und erfährt gleichzeitig, dass ein Held der Station, der von den Oraniern auf die selbe Weise gequält wurde wie ihr verstorbener Freund, wieder zurückgekehrt ist. Diese beiden Begebenheiten verwirren sie, dazu noch die neue Station, die fremden Menschen mit ihren teilweise unbegreiflichen Angewohnheiten und schon platzt ihr eines Abends vor versammelter Mannschaft der Kragen.
Während jeder andere die Heimkehr des totgeglaubten Helden feiern will, fühlt sie sich nur noch genervt, und als einer der Feierwütigen sie auch noch daran hindert ihren Abend so zu verbringen wie sie es wollte, schießt sie sich mit einem unüberlegten „Der ist doch sowieso schon tot. Er weiß es nur noch nicht“ ins gesellschaftliche Abseits der Station.
Wieder einmal wird ihr von ihren eigentlichen Freunden nahegelegt in die Gemeinschaft der Alleinlebenden zu gehen, und sie kann ihren Freunden nicht mal sagen, dass sie ihren Partner längst gefunden hat, weil eine Verbindung zwischen Mensch und Lardi einfach nicht möglich ist.
In dieser Situation tritt eine Gruppe der Attentäter an sie heran…

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Eine Antwort zu “30 Tage Schreiben Meme – Tag 6 + 7

  1. Pingback: 30 Tage Schreiben Meme | dreamertalks

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