Camp NaNoWriMo – 08.08.2012

Es ist schon komisch, wie sehr sich diese Auf und Abs beim Schreibprozess vom Großen ins Kleinste ähneln.

Letztes Jahr im November dachte ich tagelang, dass ich Mist schreibe, dann wieder war ich tageweise von meiner eigenen Großartigkeit überzeugt *hust* Es hat tierischen Spaß gemacht zu schreiben, und unendlich genervt, sich hinsetzen zu müssen. 30 Novembertage können unglaublich lang sein, sage ich Euch.

Tja, und jetzt schreibe ich wieder einen NaNo und ich fange jeden Teil damit an, dass ich denke, ich schreibe Mist, dann stelle ich fest, das diese eine Formulierung richtig gut ist, dieser eine Charakterzug toll herausgearbeitet wurde und mir diese Szenenwendung gut gelungen ist. 1660 Wörter erscheinen mir jeden Tag nicht besonders viel. Ich schreibe schnell, sehr schnell, und wenn ich motiviert und inspiriert bin, brauch ich für diese Wortzahl maximal 45 Minuten, in der Regel sogar eher nur 30 Minuten. Also ist die Zahl kein zu überwindender Berg, und dann hab ich 600 geschrieben, die Szene ist nicht der Bringer und die nächsten 1000 Wörter schaffen mich…

 

Lustigerweise ist es mittlerweile nicht mehr der Kampf um die Frage „Was schreibe ich?“, sondern der Kampf um die Wörter. Ich will keinen Schreibtag beenden, ohne mindestens 1660 Wörter geschafft zu haben. Die Tatsache, das ich jeden Abend fast doppelt so viel schreibe, kommt mir dann am nächsten Tag völlig unwirklich vor. Wieso quäl ich mich durch die ersten 1000 und verschlafe dann die Nächsten? NaNo Schreiben ist merkwürdig

Es geht immer auf und ab, hin und her. Ist das normal? Ich hoffe…

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