NaNo 13.11.11

Ich bin krank. Zu krank, um zum NaNo Treffen zu gehen… war irgendwie klar. Paßt komplett zu meiner guten Laune *seufz*

Und ich habe immernoch kein Wort geschrieben, dafür aber viel nachgedacht.

Nach dem Nachdenken, habe ich gegoogelt.

Beides scheint gefährlich zu sein *seufzt wieder*

Jetzt habe ich Folgendes gefunden:

– Ich habe seit fast einem Jahr *Krise kriegt* Probleme beim Schreiben. Entweder finde ich die Geschichte schlecht oder das, was ich dazu geschrieben habe. Und mich reizt einfach nichts. Früher habe ich zu allen möglichen Gelegenheiten plötzlich einen Schreibrausch bekommen. Ich kann mich daran erinnern, wie ich in meinem Bad gestanden habe, um es zu putzen und plötzlich den Schwamm fallen ließ, um mal eben schnell (für drei Stunden) eine Kurzgeschichte zu schreiben. Das mach ich jetzt nicht mehr. Es reizt einfach nichts

– Ich habe ebenfalls seit etwas über einem Jahr Leseprobleme. Nein, es sind nicht meine Augen! Mir gefällt einfach nichts. Selbst Autoren, die ich liebe und bei denen ich nicht mal mehr den Klappentext lese, ehe ich das Buch kaufe, enttäuschen mich oder schaffen es nicht, mich mehr als ein halbes Buch lang zu begeistern

– Im April diesen Jahres ist bei einer Kontrolluntersuchung meiner Schilddrüse ein kalter Knoten gefunden worden. Entdeckt wurde das Teil schon letztes Jahr, aber da es noch sehr klein war und meine Blutwerte in Ordnung waren, haben wir die radiolog. Untersuchung auf dieses Jahr geschoben. Nun hieß es, der Knoten wäre da, aber nicht besonders aufregend (jedenfalls nicht für den Medizinier *augenroll*). Es wäre ein sog. Hashimoto Knoten. Man sollte das im Auge behalten, aber ansonsten nichts weiter tun. Ach, ja, ich sollte auf Fisch und jodiertes Salz verzichten.

 

Das war der Stand meines Wissens bis gestern morgen. Als meine NaNo Mitstreiter also losfuhren, um sich Zitronenmuffins und andere Leckereien zu teilen, habe ich mich hingesetzt und mal geforscht.

Es kam erstaunlicherweise auch etwas heraus: Es gibt nämlich einen Zusammenhang zwischen einem möglichen Hashimoto und einem Kreativitätsverlust!!!

Allen Ernstes! Es scheint so zu sein, als wenn meine SD meine schreiberisches Kreativität blockiert. (allerdings muß man schon gut googlen, um das zu finden. Ist also nicht so verbreitet)

Als ich das gefunden habe, war ich erstmal platt.

Aber ich bin nicht jemand, der sich dann hinsetzt und wartet bis irgendein Gott in Weiß irgendwelche Wunderpillen aus dem Hut zaubert. Ich google weiter. Dabei bin ich auf einen Erfahrungsbericht einer Frau gestossen, der man aufgrund dieser Erkrankung die SD rausgenommen hat, die seitdem noch mehr Probleme hat und die auf eine andere Frau verwiesen hat, die es geschafft hat, sich durch ihre Krankheit durchzukämpfen. Es war ein ziemlich langer, komplizierter Bericht, der am Ende eigentlich nur ausgesagt hat, das man es schaffen kann, man es aber auch selber schaffen wollen muß. Sich zurücklehnen und entspannt auf Wunder warten, hilft nicht.

Tja, und an diesem Punkt bin ich jetzt.

Nur weiß ich nicht, was ich tun soll. Vielleicht stimmt alles auch gar nicht. Ich denke darüber sollte ich noch einmal gründlich nachdenken und das bedeutet: Noch ist der NaNo nicht gestrichen! Die Entscheidung verschiebe ich auf morgen. Meine Wortzahl ist schließlich so entspannt, daß ich erst morgen dort sein sollte, wo ich seit Donnerstag stehe

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