NaNo 09.11.11

Ich muß gestehen, ich bin einerseits erleichtert und andererseits erschüttert.

Nachdem es mir heute schon wieder so gegangen ist, daß ich mich an den PC gesetzt habe, aber dann meine kostbare Schreibzeit mit allem möglichem Kram vertrödelt habe, habe ich im NaNo Forum mal gefragt, ob es anderen auch so geht. Meine Frage lautete, ob sie Probleme haben sich zum Schreiben zu motivieren, obwohl sie alle Ihre Geschichten mögen und eigentlich keine weiteren Dramen zu befürchten. sind.

Ich habe damit gerechnet, daß sich kaum einer meldet, weil das ja nun mal eine etwas tiefergehende Frage war und dann auch noch eine, die schon negativ klang.

Zu meinem Erstaunen haben sich aber sehr, sehr viele gemeldet. Alle haben dasselbe Problem. Alle mögen ihre Geschichten, kriegen aber nicht die Kurve sie zu schreiben und wenn sie mal dabei sind, läuft dann doch alles ganz gut.

Jetzt bin ich darüber, wie anfangs gesagt, erleichtert. Es tut gut zu hören, daß andere dasselbe Problem haben und dann noch von einigen Lösungsvorschlägen zu lesen.

Aber andererseits frage ich mich wirklich woran es liegt. Am Wetter? An der Zeit ansich? Vielleicht doch an der Geschichte?

Keiner hat etwas darüber gesagt, aber es wundert mich schon.

Meine Geschichte läuft nach wie vor gut. Ich mag beide Handelnden und ich mag es, wie ich sie schreibe. Es hört sich für mich gut an. Ich weiß, daß ich einiges umschreiben werde, das mir einige Formulierungen nicht so gefallen, aber gleichzeitig bin ich auch nicht komplett angenervt. Nachdem ich an der heutigen Szene jetzt drei Tage saß, denke ich auch, daß mir mit der morgigen wieder der Schwung in die Arbeit zurückkommt. Ich hoffe es jedenfalls. Gleichzeitig befürchte ich, daß ich spätestens nächste Woche mit dem NaNo fertig sein werde. Ob ich dann die 50.000 Wörter geschafft habe, kann ich wirklich nicht sagen.

 

Aber es ist ja nicht so, als wenn ich dann nichts mehr zu tun habe. Im Gegenteil. Ich wollte ein Buch für Weihnachten fertig machen. Es lohnt sich schließlich genau jetzt ein Buch zu veröffentlichen, in dem weihnachtliche Kurzgeschichten drin stehen (zu Ostern sieht das immer so albern aus…) Ich habe vier Geschichten, mit denen ich zufrieden bin, und plane noch vier weitere zu schreiben. Ich habe also genug zu tun.

Wenn ich mich nur aufraffen könnte!

 

Wörter: 21951

Form: Ich bin immernoch gelangweilt und lustlos. Obwohl die Geschichte läuft. So macht Schreiben wirklich keinen Spaß!

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